Die Herausforderung bestand darin, unter den lokalen Bedingungen und unter Einhaltung der länderspezifischen allgemeinen Projektanforderungen eine Genehmigung zu erwirken. Hierzu mussten zahlreiche Dokumente und spezielle technische Unterlagen erstellt werden. Die lokalen Behörden sowie die örtlichen Unternehmen der Energiewirtschaft CFE und CENACE mussten überzeugt werden. Für erste Koordinationsgespräche hat die „HTL“ entsprechende Projektunterlagen erstellt.
Der Mexiko-Lizenznehmer evaluierte in Abstimmung mit CFE und CENACE 3 potentielle Baugrundstücke für die Installation des Auftriebskraftwerks.
Im September 2015 wurde die Firma HTL mit der Durchführung der Machbarkeitsstudie beauftragt. Auf Basis der Beauftragung wurde das Projektentwicklungsgebiet in Mexiko (Los Cabos) für 1 Woche bereist, um die Realisierung des 5 MW Auftriebskraftwerks (KPP®) vorzubereiten.
Im Rahmen dieser Projektvorbereitung sollte in Abstimmung mit den örtlichen Unternehmen das Baugrundstück festgelegt werden. Weiterhin wurde ein Schwerpunkt auf die Planung der elektrotechnischen Einbindung des 5 MW Kraftwerks gelegt. Es erfolgte eine Festlegung der GPS- Koordinaten für die Ausführung der Probebohrungen sowie eine Grobplanung des Projektablaufs.
Kommunikationsstrukturen wurden mit CENACE / CFE abgestimmt, Anschlussbedingungen wurden definiert.
In enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden (CFE, CENACE) und dem Mexiko-Lizenznehmer wurden detaillierte technische Untersuchungen durchgeführt. Nach Prüfung der lokalen Verteilnetzinfrastruktur sowie Begehung diverser Umspannwerke und der bestehenden Kraftwerke konnte ein geeigneter Standort qualifiziert werden.
Die Ergebnisse der Untersuchungen waren durchweg positiv und die geforderten Lösungen zur Integration des Auftriebskraftwerks (KPP®) in die örtliche Anlagentechnik wurden projektiert.
HTL konnte alle erforderlichen Details zur elektrischen Einbindung des KPP® in die bestehenden Schaltanlagen mit den örtlichen Energieversorgungsunternehmen sowie den zuständigen Überwachungsbehörden klären.
Das Baugrundstück wurde vermessen und Probebohrungen gemäß HTL-Vorgabe durchgeführt. Das Genehmigungsverfahren wurde auf Basis der Dokumentation (Machbarkeitsstudie) eingeleitet. Zusätzlich zur Machbarkeitsstudie waren weitere Umweltstudien sowie der Bauantrag einzureichen.
Im Juni 2016 wurden alle offiziellen Genehmigungen erteilt. Damit wurde die wichtigste Hürde genommen. Aktuell läuft die Detailplanung für das Bauvorhaben sowie die Festlegung der Logistik.